Kleines Juwel: Kastav

Oberhalb der Hafenstadt Rijeka liegt Kastav, ein kleines Städtchen, das über eine sehr gute Gastronomie und ein beeindruckendes historisches Zentrum verfügt. Kastav ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben, sehenswert sind auch die zahlreichen Kirchen, wie beispielsweise die Kirche Sv. Trojice, die heute eine Galerie ist. Traumhaft schön ist natürlich auch der Blick auf die Adria und die Opatija Riviera. Im Rahmen des Kultursommers finden hier außerdem viele Konzerte und Workshops statt, sehr empfehlenswert ist auch das Kastav-Bluesfest, das seit 2007 veranstaltet wird.

Tipp: Kehren Sie hier im Kukuriku ein, das als eines der besten Restaurants in dieser Region gilt.

Foto: www.pixelio.de/ wl. steinacker

Muggia: Beschaulicher Küstenort

Die kleine Küstenstadt Muggia liegt südlich von Triest und bildet einen angenehmen Kontrast zur geschäftigen Großstadt. Muggia hat ein sehr hübsches Stadtzentrum, wo man den gotischen Dom dei SS. Giovanno e Pado besuchen kann. Gegenüber befindet sich der Palazzo Comunale, einen schönen Ausblick auf die Umgebung hat man vom alten Kastell, das über der Stadt thront.

Tipp: Absolut sehenswert ist der Karneval von Muggia, an dem jedes Jahr prächtige Motivwagen teilnehmen. In der warmen Jahreszeit gibt es darüber hinaus auch einen Sommerkarneval sowie ein Theaterfestival für Kinder.

Foto: www.pixelio.de/ Susanne Hammel

Pittoreske Fischerstadt: Chioggia

Südlich von Venedig liegt die Fischerstadt Chioggia, oft auch Klein-Venedig genannt, die über einen der größten Fischerhäfen an der Adria verfügt. Ein ganz besonderes Flair hat die Altstadt mit dem Dom Santa Maria Assunta, den Laubengängen und den schmalen Gassen. Über eine Brücke erreicht man die Neustadt Sottomarina, wo man am Sandstrand entspannen oder in einem der unzähligen Restaurants einkehren kann. Absolut idyllisch ist auch der Privatstrand Sobbia & Sale, der in Isolaverde liegt.

Tipp: Übernachten Sie hier im Chioggia Bridges, einem charmanten B&B, wo sich die Gäste morgens in der Küche treffen, um dort gemeinsam an einem Tisch ihr Frühstück einzunehmen.

Foto: www.pixelio.de/ Christa El Kashef

Rummelplatz des Kapitals - Kunstbiennale in Venedig beginnt

Tanzende Bäume, kreisende Bumerangs und ein kunterbuntes Karussell. Die Biennale in Venedig hat fröhliche Momente. Vor allem aber geht es um ernste Themen.

Am Eingang grüßen schwarz in Ölfarbe getauchte Fahnen, im Inneren führt eine Leiter ins Nichts. Die Kunstbiennale von Venedig hat sich in ihrem 120. Jahr zwar den Titel «All the World's Futures» gegeben. Aber Kurator Okwui Enwezor macht schnell klar, dass es um alles andere als fröhliche Zukunftsmusik geht.

«Die Ausstellung ist vielmehr ein Versuch, über Trümmer und Überreste nachzudenken», sagt der 51-jährige Nigerianer, der 2002 schon als Leiter der Documenta in Kassel den Blick auf die Krisen der Welt warf. In Venedig, bei der 56. Ausgabe der weltweit wichtigsten Kunstschau (9.5.-22.11.), greift er die Folgen der Globalisierung noch radikaler auf. Was bedeuten sie für den Menschen? Was bringen sie an Krieg und Zerstörung, Willkür und Unterdrückung?

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Die Rote Insel - Beliebtes Ausflugsziel

Die Rote Insel befindet sich vor Rovinj und besteht aus den Inseln Sv. Andrija bzw. Maskin. Von der Stadt aus kann sie mit dem Boot innerhalb von 15 Minuten erreicht werden. Wunderschön ist hier vor allem die Vegetation, außerdem entspannt man an den Kiesstränden oder in den kleinen Buchten der Insel. Auf Sv. Andrija gibt es darüber hinaus ein Benediktinerkloster, das im 6. Jahrhundert gegründet wurde und heute ein Hotel ist, in dem Gemälde von Alexander Kircher zu bestaunen sind.

Foto: www.pixelio.de/ Sybille und Kurt Mader