Julisch-Venetien: Strand und Kultur

sp0021_p1.jpgSie sind alle gerne gekommen und geblieben: die Veneter und Römer, Goten, Byzantiner und Langobarden. Haben in dem fruchtbaren, wasserreichen Landstrich zwischen Alpen und Adria, heute als Region Friaul Julisch Venetien bekannt, Städte gegründet, Häfen angelegt, Weinberge gepflanzt. Und sie kommen immer noch gerne: Kunst liebende Menschen aus aller Welt, die das reiche Erbe einer wechselvollen Geschichte hautnah erleben wollen.

 

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Italien: Ursprüngliches Kalabrien erleben

kalabrien_3.jpg Kalabrien, diese weitgehend unentdeckte Region an der Stiefelspitze Italiens, ist von insgesamt 800 Kilometern Küste umgeben, die von steil abfallenden Felsbuchten bis zu idyllischen weißen Sandstränden alles bietet. Weitläufige Bilderbuchstrände und abgeschiedene Buchten als Dorado für Sonnenanbeter. Während sich einige Urlaubsorte am Thyrrenischen Meer – wie Tropea oder Diamante  immer größerer Bekanntheit erfreuen, sind die Orte entlang der Ionischen Küste den Touristen meist unbekannt. Doch gerade in Dörfern wie Santa Caterina dello Ionio kann man Kalabrien noch in seiner urigsten Form erleben. Der kleine Küstenort liegt 63 Kilometer südlich der Regionalhauptstadt Catanzaro am südlichen Ausläufer des Golfo di Squillace.

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Törnvorbericht: Das vergessene Land

bari-14.jpgLange Zeit schlummerte Italiens Absatz mit seinem Sporn unbeachtet vor sich hin. Langsam aber entdeckt der Reisende die Fülle seiner Kultur und Geschichte, sonnt sich an den unberührten Sandstränden und geniesst die einzigartige Küche. Männer rufen laut, wiegen Tintenfische, säubern Seeigel, kaufen und verkaufen, verhandeln und lachen – wie jeden Sonntagmorgen in Bari. «Reine Männersache», sagt Elke Sciscio, «la tedesca», die seit 18 Jahren Touristen ihre Wahlheimat näherbringt. Die Deutsche mit italienischem Pass liebt dieses Land, das die Römer einst «Finis terrae», das Ende der Welt, nannten.

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Kroatien: Schönheit fern der Küste

landschaft_breze.jpgViele Touristen die Kroatien und das Gebiet der Kvarner Bucht mit seinen vorgelagerten Inseln besuchen wissen gar nicht, dass sich ein Tagesausflug in das Landesinnere lohnen kann. Es gibt dort Landschaften, wo man heute noch die Natur (im wahrsten Sinne des Wortes) erleben kann. Die Urlauber, gewinnen einen vergleichbaren Eindruck, wenn sie mal die Plitvicer Seen besuchen, aber wegen der Entfernung dorthin und dem riesigen Besucherandrang kann es sein, dass man solch einen Ausflug nicht wirklich als Erholung empfindet. Das soll nicht heißen, dass ich von einer solchen Tour abrate - nur sollte man wissen, dass wenn man dort alles sehen will, ein Tag nicht immer ausreicht und man dort höchstens im Winter einmal die Ruhe genießen kann. Deshalb hier ein Vorschlag von mir, der mindestens genau so schön, wenn nicht gar schöner ist.

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Italien: "Strada della Opera"

opera_italia.jpgAls Italien-Reisen noch eine abenteuerliche Sache war und etwas für wenige Auserwählte, gab es den Begriff der "grand tour": von Venedig bis Neapel aufgefädelt, alles was kulturell zum Kanon gehörte, was "man" gesehen haben musste. Wie würde heute so eine "grand tour" bezogen auf die italienischen Sommer-Opernfestivals aussehen? Obwohl man (zu) oft bereits hören kann, dass in den letzten Jahren in Italien vieles kaputtgespart worden ist, wären drei Städte sicher weiter dabei: Verona, Pesaro und Martina Franca. Pesaro 2007: Rossini authentisch, aber stimmschwach In Gioachino Rossinis Geburtsstadt Pesaro hat sich der aus Peru stammende Juan Diego Florez, der Rossini-Tenor Mitte 30, angesiedelt, dementsprechend ist es Ehrensache, für ihn regelmäßig Aufgaben beim Rossini Opera Festival zu finden.

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