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Albanien: 900 Millionen für Kraftwerksbau

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Nach Angaben aus Albanien befindet sich der Energieversorger EVN in Exklusiv-Verhandlungen mit der Regierung. Die niederösterreichische EVN steht vor einer Großinvestition im Wert von rund 900 Mio. Euro in Albanien. Die EVN hatte sich Mitte November 2007 um die Konzession zur Errichtung von drei Wasserkraftwerken am Devoll-Fluss beworben und ist bei diesem Tender als Sieger hervorgegangen. Das gab das albanische Wirtschafts- und Energieministerium heute, Donnerstag, offiziell bekannt. Die EVN wollte dazu vorerst nicht Stellung nehmen. Nun werde man mit der EVN über die Details des Konzessionsvertrages verhandeln, heißt es aus dem Ministerium. Das Investitionsvolumen wird laut albanischer Nachrichtenagentur ATA rund 900 Mio. Euro betragen. Wie die EVN anlässlich der Angebotslegung im vergangenen Herbst ad hoc mitgeteilt hatte, geht es um drei Spitzenlast-Speicherkraftwerke am Devoll-Fluss mit einer Leistung von rund 400 Megawatt und einer Jahreserzeugung von rund 1.000 GWh. Das Wasserkraft-Engagement in Albanien ist Teil der Expansionsstrategie der EVN auf dem Balkan. Derzeit versorgt die EVN in Bulgarien und Mazedonien rund 2,2 Millionen Kunden mit Strom. Für diesen bedeutenden Absatz werde die EVN schrittweise entsprechende Produktionskapazitäten errichten, hieß es. Außerdem ist aus der EVN zu vernehmen, dass einer der Gründe für das verstärkte Engagement im Ausland auch darin liegtdass es immer schwieriger wird, in Österreich Baugenehmigungen für derartige Projekte zu erhalten. Selbst für die Modernisierung bereits bestehender Kraftwerke werde es demnach immer schwieriger, Genehmigungen zu erhalten.

 

Quelle:APA/EP/AN

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