Australische Seglerin setzt Solo-Umrundung der Antarktis fort

Kapstadt (dpa) - Nach einem Mastbruch und mehrwöchiger Zwangspause nimmt die australische Profiseglerin Lisa Blair einen neuen Anlauf, die Umrundung der Antarktis im Alleingang zu Ende zu bringen. Von Kapstadt in Südafrika ging es für die 32-Jährige am Sonntag auf in Richtung Heimat. Mindestens 32 Tage dürfte die Etappe dauern, allerdings segelt sie direkt in den antarktischen Winter hinein. Blair möchte die erste Frau sein, der eine Umrundung der Antarktis mit nur einer Unterbrechung gelungen ist.

Kalter Wind fegte über ihr Boot, als sie am Sonntag in See stach. Dunkle Wolken hingen an den Bergen. Vorm Steg standen ein gutes Dutzend Freunde und winkte. Zum Abschied gab es in Kapstadts Royal Cape Yacht Club noch einmal eine ordentliche Stärkung - unter anderem Tintenfischringe mit Limonen und Kräuterreis, Schweinefilet mit gegrilltem Spargel sowie Kartoffelpüree mit Buttersauce und zum Nachtisch Pistazien-Brownies. Dazu spielte eine Jazz-Kapelle Dixieland.

Blair war Anfang Januar südlich von Australien gestartet, um den lebensfeindlichen Kontinent ohne Zwischenstopp zu umsegeln. Anfang April war bei rauer See der Mast ihrer 15-Meter-Jacht gebrochen. Blair schaffte es bis nach Kapstadt, wo ihr Boot wieder flott gemacht wurde. Allerdings verzögerte sich die Beschaffung der Ersatzteile. «Mit dem Kälteeinbruch ist nicht zu spaßen», sagt sie nun. «Ich muss versuchen, am nächsten Sturm vorbeizukommen», so Blair, die sich vorsichtshalber mit Sauerkraut-Konserven eingedeckt hat. «Und dann will ich nur noch nach Hause.» Sie weiß: «Das wird eine riskantes Reise.»

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