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Piratenfischer an den Pranger gestellt

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piratenfischer_greenpeace.jpgGreenpeace hat in Rom eine eigene Schwarze Liste illegaler Trawler und Kühlschiffe präsentiert. Zugleich forderte die Umweltschutzorganisation die Einrichtung einer internationalen Behörde zum Schutz der Fischbestände in den Weltmeeren gefordert. Es gebe bisher viel zu wenige konkrete Maßnahmen gegen die Plünderung der Ozeane, sagte Greenpeace-Expertin Iris Menn. In der italienischen Hauptstadt tagt derzeit die Fischerei-Kommission (COFI) der Welternährungsorganisation FAO der Vereinten Nationen. Deren Vertreter diskutieren über illegale, unregulierte und undokumentierte Fischerei (IUU), nachhaltige Ansätze zur Bewirtschaftung der Meere sowie die Tiefseefischerei. Die Ozeane werden geplündert Die Greenpeace-Liste verzeichnet zahlreiche Schiffe, die etwa unter der Flagge von Indonesien, Togo, Panama, Russland, aber auch Frankreich unterwegs sind und nach Auffassung von Greenpeace illegale Fischerei betreiben. „Wir haben die Namen in Eigenarbeit zusammengestellt", erklärte Menn. „Mit unserem Schiff „Esperanza„ haben wir eine 14-monatige Expedition unternommen und Daten über verdächtige Schiffe zusammengetragen, die wir anschließend in eingehenden Recherchen überprüft haben." Die Notwendigkeit einer solchen Liste shrimps_greenpeace.jpgzeige, dass weltweit noch viel zu wenig gegen die Ausbeutung der Meere unternommen werde. Ähnliche Aufstellungen gibt es von anderen Schutzorganisationen und einigen Fischereiverbänden. Artenschutz Greenpeace Fischbestände Wetmeere Schwarze Liste illegale Trawler Die FAO hatte jüngst in ihrem Fischereibericht vor der Überfischung der Meere gewarnt und zugleich einen Mangel an politischem Willen beklagt, gegen die Bedrohung der Bestände vorzugehen. Insgesamt sei ein Viertel aller Meeresfisch-Bestände gefährdet. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Bestände würden bereits heute derart intensiv ausgebeutet, dass keine Steigerung mehr möglich sei, heißt es in dem „Sofia"-Report („State of the World Fischeries and Aquaculture"). 

Information: http://oceans.greenpeace

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