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Vorbildlich: Die Friedensflotte mirno more 2011

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mirnomore_2010Die Friedensflotte steht seit nunmehr 17 Jahren für Toleranz, Integration und ein friedliches Miteinander. 
Zahlreiche sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aus mehreren Ländern setzen während der Segelwoche ein Zeichen für den Frieden.
 Vom 17. bis 24. September wird Europas größtes sozialpädagogisches Segelprojekt, die mirno more friedensflotte, vor der kroatischen Küste in See stechen. Die Nachfrage an einer Teilnahme steigt Jahr für Jahr: mit über 925 TeilnehmerInnen und 105 Schiffen ist 2011 ein neuerliches Rekordjahr in Bezug auf die TeilnehmerInnenschar. 

Das Projekt wurde 1994 von Christian Winkler ins Leben gerufen, um Kindern aus den damals vom Krieg erschütterten Gebieten des ehemaligen Jugoslawiens die Möglichkeit zu geben, ihren oft tristen Alltag zu vergessen. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen egal welcher Herkunft oder Religionsangehörigkeit die Möglichkeit bieten, im Zuge einer Segelwoche Hass und Vorurteile über Bord zu werfen, Toleranz sowie friedliche Konfliktlösung zu trainieren und Freundschaften über ethnische und soziale Grenzen hinweg zu schließen“ formuliert Dr. Michael Fuchs, Obmann des Vereins, die Intention der Bemühungen. Mittlerweile segeln neben Teilnehmern aus sozial benachteiligten Verhältnissen auch Kinder und Jugendliche mit mehrfachen Behinderungen geistiger und körperlicher Natur mit.

Die Höhepunkte: Das Friedensfest in Biograd und die Formationsfahrt
 Am 21.9. findet das gemeinsame Friedensfest in Biograd statt. Auf einer großen Freiluftbühne bieten die teilnehmenden Kinder und Jugendliche mit ihren Betreuern ein buntes Showprogramm, das von Gesangseinlagen, heißen Trommelrythmen, Tanzeinlagen bis hin zu Theaterstücken reicht. 
Am Tag darauf startet die Formationsfahrt mit allen Teilnehmern und einem Countdown für die Luftballonaktion. Gleichzeitig werden über 1000 Luftballons mit individuellen Friedenswünschen in den Himmel steigen. 

Sicherheit und Logistik 
Für die Sicherheit der TeilnehmerInnen sorgt der Verein „Safety-Team“, der sich aus Aktivisten verschiedener österreichischer Einsatzorganisationen wie Feuerwehr, Wasserrettung, und Arbeiter Samariterbund Österreich usw. zusammensetzt. Das Safety-Team ist dazu auch noch für die Fachbereiche Logistik und Kommunikation zuständig und wird von dem Hauptsponsor A1 mit Personal, Know-how und technischen Ressourcen unterstützt. 

Die teilnehmenden Teams und Organisationen 
Zahlreiche nationale und internationale Institutionen wie z.B. Caritas, SOS Kinderdörfer, heilpädagogische Einrichtungen, Sozialwohngemeinschaften und Behindertenorganisationen, aber auch Schulen und Sportvereine beteiligen sich mit eigenen Teams an dem weltweit einzigartigen Projekt. 

Nachhaltigkeit und Unterstützung 
Seit 2001 ist A1 (vormals mobilkom austria) Hauptsponsor der Friedensflotte und unterstützt damit die langfristige, stabile Projektfinanzierung. "Uns liegt dieses Projekt so am Herzen, weil wir den jungen Seglern eine wichtige Erfahrung mit in die Zukunft geben möchten. Kinder, die es im Alltag nicht leicht haben, lernen gemeinsam im Team ein Ziel zu erreichen. Wir wünschen ihnen viel Spaß dabei", so Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstandsvorsitzender A1 und Ehrenpräsident von mirno more. 

Dass die friedensflotte mirno more grenzüberschreitend an Bedeutung gewinnt, zeigt die Unterstützung des Österreichischen Außenministeriums mit der Entsendung des österreichischen Botschafters zur Friedensflotte in Kroatien. Herr Mag. Jan Kickert wird mit seiner Anwesenheit während der Pressekonferenz am 20. 9. in Biograd ein Zeichen für die internationale Bedeutung der Friedensflotte setzen. 

Eckdaten:

Termin                                       Samstag, 17. bis Sa 24. September 2011
Anzahl Schiffe                          105 
Anz. Teilnehmer                       925 (inkl. Betreuungs- und Organisationsteam)

Die Kinder und Jugendlichen kommen aus Kinderheimen und -dörfern, Sozialwohngemeinschaften, Therapieeinrichtungen sowie aus diversen Schulen

Nationalitäten                          60% ÖsterreicherInnen, 40% weitere 19 Nationalitäten

 Zielsetzungen  

    Toleranz üben
    Hass und Vorurteile über Bord werfen
    Freundschaften quer über ethnische und soziale Grenzen schließen
    Friedliche Konfliktlösung trainieren
    Projektergebnisse über Medienberichte verbreiten

weitere Informationen:

www.mirnomore.org

Termine & Events

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