Grenzstreit in der Adria: Keine Einigung in Sicht

Slowenien zog am Samstag die Seegrenze neu, Kroatien erkennt das nicht an.

Im Grenzstreit zwischen Slowenien und Kroatien zeichnet sich keine Lösung ab. Gemäß dem Urteil eines Schiedsgerichtes in Den Haag änderte Slowenien am Samstag den Verlauf der Seegrenze in der Piran-Bucht. Kroatien erkennt diese Neuordnung jedoch nicht an.

„Die staatlichen Institutionen sind dazu da, alle Kroaten und auch jeden kroatischen Fischer zu schützen", sagte der kroatische Innenminister Davor Bozinovic. „Nicht nur das Innenministerium, sondern auch die Außen- und Justizministerien sowie die Fischereibehörden stehen untereinander in engem Kontakt. Wir werden keine Schritte unternehmen, die den derzeitigen Stand der Dinge stören werden", so der Minister.

Ungeachtet der neuen Grenzziehung befuhren kroatische Fischer weiterhin die Bucht, Geleitschutz erhielten sie von der Polizei. Die slowenischen Sicherheitskräfte beobachteten das Geschehen, griffen allerdings nicht ein. Kroatiens Innenminister forderte Fischer auf, mögliche von slowenischen Behörden wegen Grenzverletzung verhängte Geldbußen nicht zu begleichen.



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