Sonnige Aussichten für die Reisebranche

Niedrige Arbeitslosigkeit, gute Konjunkturaussichten und sinkende Verbraucherpreise: Die Rahmenbedingungen für die Reisebranche könnten kaum besser sein. Wird 2015 ein Rekordjahr für den Tourismus?

Die Buchungen für die schönsten Wochen des Jahres laufen auf Hochtouren: Branchenexperten sagen dem Tourismus ein Topjahr voraus. «Die Aussichten sind so gut, wie wir sie noch nicht hatten», sagte Martin Lohmann von der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) jüngst. Der FUR zufolge wollen die Deutschen 2015 unterm Strich für mehr Reisen mehr Geld ausgeben. Vieles deute darauf hin, dass die Reiseintensität 2015 das Niveau des Vorjahres übertreffen werde, prognostiziert auch die Stiftung Zukunftsfragen. Ganz ohne Sorgen ist die Branche allerdings nicht.

Read more...

"Costa"-Kapitän zu 16 Jahren Haft verurteilt - weiter auf freiem Fuß

Vor dem Urteil bricht er in Tränen aus, den Richterspruch hört er sich aber nicht an. Der Kapitän der «Costa Concordia» muss für die Katastrophe 16 Jahre in Haft. Das Ende der Justiz-Saga ist das allerdings nicht.

Gut drei Jahre nach dem «Costa Concordia»-Unglück mit 32 Toten ist der Kapitän Francesco Schettino zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Schettino habe sich unter anderem mehrfach der fahrlässigen Tötung schuldig gemacht, erklärte der Vorsitzende Richter Giovanni Puliatti am Mittwochabend im toskanischen Grosseto. Zudem müssen der Kapitän und die Reederei Costa Crociere Schadenersatz in Millionenhöhe an Nebenkläger, darunter auch Opferfamilien, zahlen. Schettinos Anwälte kündigten Berufung gegen das Urteil an.

Read more...

Race for Water Odyssey

Am 15. März 2015 startet in Bordeaux die "Race for Water Odyssey" (R4WO), eine einzigartige Expedition, die das Ziel verfolgt, die Verschmutzung der Meere durch Plastikabfälle zu untersuchen. Diese Abfälle sammeln sich in riesigen Wasserstrudeln, die auch als Müllwirbel oder Trash-Vortex bezeichnet werden. Bis dato gibt es insgesamt fünf Wirbel, die von der R4WO angesteuert und untersucht werden sollen, um so Informationen zu sammeln, wie die Belastung vermindert werden könnte.

Foto: www.pixelio.de/ IESM

Job mit Meerblick: Reeder suchen Servicekräfte für Kreuzfahrten

Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Auf einem Kreuzfahrtschiff werden Arbeitsplätze vom Kellner bis zum Programmdirektor angeboten. Auf einer Jobmesse in Bremerhaven stellten sich Bewerber den Reedereien vor.

Die Arbeitsbedingungen für das Servicepersonal auf Kreuzfahrtschiffen sind hart: Sieben-Tage-Woche, Zehn- bis Zwölf-Stunden-Tage, kaum Privatsphäre, kleinste Zweierkabinen, weit weg von der Familie. «Das ist ein anderes Leben, als man es vorher geführt hat», sagt Jens Wehrenberg von der Reederei Viking. Trotzdem ist es für viele ein Traumjob. Bewerber aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland informierten sich am Donnerstag auf einer zweitägigen Jobbörse in Bremerhaven über die Stellenangebote auf mehr als 200 Hochsee- und Flusskreuzfahrtschiffen. Sie bewarben sich als Oberkellner oder auch als Kosmetikerin.

Read more...

Die "Gustloff" sank vor 70 Jahren - Geschichtsunterricht im Beiboot

In der Lausitz wurde ein Segelboot restauriert, das zur «Wilhelm Gustloff» gehört haben soll. Das einstige Kreuzfahrtschiff war vor 70 Jahren im Zweiten Weltkrieg von einem sowjetischen U-Boot in der Ostsee versenkt worden. Bald könnte es auf dem restaurierten Beiboot für Kinder Geschichtsunterricht geben.

Als Dirk Rolka mit Bekannten nach einem Segelboot für Kinderfreizeiten auf Lausitzer Gewässern suchte, stieß er in Dänemark auf eines mit einer offenbar ganz besonderen Geschichte. Aus den Unterlagen ging hervor, dass es sich um ein Beiboot der «Wilhelm Gustloff» handelt, wie der 45-Jährige erläutert.

Read more...