Kroatien: Die besten Festivals im Sommer 2015

Kroatien hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Reiseziel für Festival-Besucher entwickelt. Besonders entlang der Adria-Küste, aber auch in der Hauptstadt Zagreb hat das Land einige sommerliche Festivals-Highlights zu bieten. Eine Auswahl haben wir hier zusammengestellt:

INmusic Festival / Zagreb / 22. – 24. Juni
Das größte Open-Air-Festival Kroatiens findet in der Nähe von Zagreb auf einer Insel inmitten des Sees Jarun statt. Alternative Acts wie Black Rebel Motorcycle Club, Eagles of Death Metal, Paolo Nutini, Placebo und We Are Shining sind nur einige der vielen Highlights des diesjährigen Line-ups. Die Besucher können die Insel über einen speziellen Steg erreichen. www.inmusicfestival.com/en

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Vor 100 Jahren: Die Tragödie des Luxusliners "Lusitania"

Im Mai vor 100 Jahren sank im Ersten Weltkrieg der britische Passagierdampfer «Lusitania», nach dem Angriff eines deutschen U-Bootes. Bis heute gibt es viele Fragen.

Der Nebel hat sich verzogen, der Himmel ist wolkenlos, die See ruhig. Durch sein Fernglas erspäht der deutsche U-Boot-Kommandant Walther Schwieger einen gewaltigen Dampfer: die britische «Lusitania», das schnellste und glanzvollste Passagierschiff seiner Zeit, der Stolz der britischen Cunard-Line. Um 14.10 Uhr gibt Schwieger Feuerbefehl. 35 Sekunden später trifft ein Torpedo die «Lusitania». Kurz danach gibt es eine zweite Explosion an Bord. 18 Minuten später ist die «Lusitania» gesunken. 1198 Menschen sterben, nur 764 Passagiere überleben. Es ist der 7. Mai 1915.

Das Schicksal der «Lusitania» ist heute weitaus weniger im historischen Bewusstsein als die Titanic-Katastrophe im Jahr 1912. Dabei war der Untergang der «Lusitania» bei ihrer Überfahrt von New York nach Liverpool nach dem Angriff des U-Boots U 20 die größte Schiffstragödie im Ersten Weltkrieg.

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"Die erste Reise war die schönste" - Rekordsegler Erdmann wird 75

Einmal um die ganze Welt, diesen Traum hat sich Wilfried Erdmann mehrfach erfüllt. Die Südsee, die Shetlandinseln, Kap Hoorn - er hat gesehen, was es zu sehen gab. Die Zeit der großen Reisen ist vorbei - und auch auf den Ozeanen hat sich die Welt verändert.

Große Träume - nein, die hat Wilfried Erdmann nicht mehr. Warum auch? Er hat genug Rekorde aufgestellt: Er war der erste Deutsche, der allein die Welt umsegelte, und erst der fünfte Segler weltweit, der westwärts gegen den Wind allein und nonstop die Erde umrundete. Segeln will er weiter, sagt Erdmann kurz vor seinem 75. Geburtstag an diesem Mittwoch (15.4.), «aber nicht zu exotischen Zielen, vielleicht hier oben bei uns im Norden», Skandinavien etwa.

Bei uns im Norden, das ist für Erdmann, den gebürtigen Pommer, der kleine Ort Goltoft an der Schlei, an dessen Rand er wohnt. Die Abgeschiedenheit ist mit Bedacht gewählt - würde er nach Segeltouren in eine Großstadt zurückkehren, wäre der Kontrast wohl nur schwer zu ertragen.

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"Die verborgenen Wahrheiten": "Costa"-Kapitän schreibt Buch

«Costa Concordia»-Kapitän Francesco Schettino will seine Version der Unglücksnacht in einem Buch schildern. Das Werk mit dem Titel «Le verità sommerse» (Die verborgenen Wahrheiten) der Journalistin Vittoriana Abate soll im Mai in Italien in den Handel kommen, sagte ein Sprecher des Verlags Graus in Neapel am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. In dem Buch, das Schettino nach Verlagsangaben als Co-Autor mit verfasst, geht es um die Havarie des Kreuzfahrtschiffs «Costa Concordia» mit 32 Toten im Januar 2012.

Schettino war im Februar zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden, hatte aber Berufung eingelegt und ist deshalb weiter auf freiem Fuß. In dem Buch soll es auch um das Leben und die Erfahrungen Schettinos gehen, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Die Geschehnisse in der Unglücksnacht werden aus Sicht des Kapitäns noch einmal nacherzählt. Schettino war nach der Havarie in Italien heftig kritisiert und als «Kapitän Feigling» verspottet worden.

Foto: www.pixelio.de/ sokaeiko

Ein Auslaufmodell lebt weiter - Reisebüros im Wandel

Das Reisebüro schien ein Auslaufmodell zu sein. Zuletzt gab es wieder einen Aufwärtstrend. Das Internet bleibt eine mächtige Konkurrenz, ist zugleich aber auch ein wichtiger Treiber der Branche.

Es galt eigentlich als ausgemachte Sache: Die Reisebüros erwartet ein ähnliches Schicksal wie die Buchhändler. Ihre Zahl wird kontinuierlich sinken, ein kleiner Rest mit wenigen großen Ketten an der Spitze bald nur noch ein Schattendasein fristen in einem Markt, den Online-Portale dominieren. 

Da klingt ein Satz schon mutig, wie ihn der Vorstandschef des Reisekonzerns Tui, Friedrich Joussen, unlängst aussprach: «Das Reisebüro hat noch nicht ausgedient», sagte er auf der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft Mitte Februar.

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