Seehofer verteidigt Pläne zur Seenotrettung

Foto: Bojen im Meer (über dts Nachrichtenagentur)

 
 
 

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat erneut seinen Plan gegen Kritik verteidigt, künftig ein Viertel der aus Seenot geretteten Menschen aufzunehmen. Innerhalb von eineinhalb Jahren hab man weniger Menschen aus der Seenotrettung aufgenommen als „an einem Tag auf dem Landwege in die Bundesrepublik Deutschland kommen. Und deshalb war dies eine verantwortliche Entscheidung, Menschen vor dem Ertrinken zu retten und unseren Anteil zu erbringen“, sagte Seehofer am Donnerstag im Bundestag.

Die Sicherheitslage in Deutschland werde „manchmal überschattet“ von „grässlichen Verbrechen“. Die allgemeine polizeiliche Kriminalstatistik weise aber „auch für dieses Jahr einen Rückgang der Straftaten“ in Deutschland auf, so der Innenminister weiter. Dies sei ein Rückgang „im dritten Jahr in Folge“, sagte Seehofer.