Überwintern im Wasser: Was Bootseigner zu beachten haben

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Im Herbst werden viele Boote an Land befördert und nur wenige Skipper entscheiden sich für ein Überwintern im Wasser. Wer sein Boot im Winter im Wasser lassen möchte, sollte beachten, dass das Gewässer, an dem sich der Liegeplatz befindet, ruhig ist. Ändert sich der Wasserstand sehr oft, so besteht die Gefahr, dass die Eisdicke bricht und die dadurch entstehenden Schollen eine Presswirkung ausüben. Es gibt zahlreiche Methoden, um das Eis auf Abstand zu halten: So können beispielsweise um den Rumpf Styroporplatten gebunden werden, da das Wasser unter den Platten nicht gefriert. Die Firma Kasco hat darüber hinaus einen De-Icer auf den Markt gebracht, der mit Landstrom arbeitet und das warme Wasser an die Oberfläche transportiert. Leichter zu bekommen sind Landstellplätze, bei denen man sein Boot aber auf jeden Fall gegen Verschmutzen schützen sollte. Empfehlenswert ist ein Zelt mit einer festen PVC-Plane, wodurch der Winddruck vom Rumpf genommen wird.